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Freitag, 9. Dezember 2016

Trading Desk

Guten Tag Butterflies


Wie bereits erwähnt, hatten wir zwei Gastreferenten von Siroop an der BFH. Einer davon war Chris, Chief Marketing Officer, bei Siroop. 


Abbildung: Chris Hauch;  source: http://www.it-markt.ch/news/2016-09-05/sogar-in-nischensegmenten-ist-onlineshopping-moeglich



Was ist Online Marketing?



Abbildung: Online Marketing  source: https://www.pulpmedia.at/blog/pulpmedia-blogroll-deutschsprachige-online-marketing-blogs-teil-2/

Online-bezogende Massnahmen um bestimmte Zielgruppen auf die eigene Webseite zu lenken. Chris hat gesagt, dass Unternehmen  den Kunden auf sich aufmerksam machen müssen , damit dieser dort Produkte erwirbt. Hierzu wird above the line Marketing eingesetzt, wie zum Beispiel TV-Spots oder Plakate. 


Brand Marketing



Abbildung: Brand Marketing  source: https://www.emaze.com/@ACTLQLQT/Marketing

  • Erzeugt Interesse für das Produkt, die Marke, die Dienstleistung oder das Unternehmen.
  • Ziel: Viel Traffic generieren und so den Bekanntheitsgrad steigern. 

Customer Life Cycle


  • 1. Phase: Awareness: An diesem Punkt weiss der Kunde selbst noch nicht, was er möchte (Inspiration). 
  • 2. Phase: Interest: Das Interesse für das Produkt wird verstärkt. Zu diesem Zeitpunkt weiss der Kunde, dass er ein Tablet erwerben möchte, aber noch nicht von welcher Marke.
  • 3. Phase: Desire: Hier wird der Suchvorgang konkreter und die Preise der verschiedenen Tablets werden verglichen.
  • 4.Phase: Action: Nachdem dem die Preise verglichen worden sind, landet er auf der Seite eines Shops.
  • 5. Phase: Loyality: Der Kunde wird langfristig an die Marke gebunden. Es ist eine Riesen -Herausforderung, dass die Kunden ihre Produkte immer wieder beim selben Anbieter beziehen.  Für Siroop ist das noch Neuland. 


Wie erhalte ich als Unternehmen diese Aufmerksamkeit?


Suchmaschinen Marketing


Das sind bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen von Suchmaschinen (wie Google), um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. 


Abbildung: Display Advertising  source: https://www.customermagnetism.com/blog/advantages-practices-display-network-advertising/


CPO bedeutete cost per Order. Je höher ich im Trichter gehe, umso mehr steigt der CPO. Um Awareness zu erreichen, muss ein Unternehmen viel Geld ausgeben. Die Chance den Brand aufzubauen,  rechtfertigt diese hohen Ausgaben allemal. 

Display Advertising


  • Alle Arten von Online Werbung, bei der grafische Werbemittel verwendet werden. 
  • Ziel: Das Image zu stärken.
  • Bsp. Bannerwerbung


3 Formen von Display Advertising:


  • Branding
  • Prospecting: Kunden haben Interesse
  • Retargeting: Bsp.: Schuhe bei Zalando



Was ist Trading Desk?


Es hängt stark mit Daten zusammen. Ein Trading-Desk ist eine Sammlung von menschlichen, organisatorischen und technologischen Mitteln, um das digitale Werbebudget zu optimieren.

Online Trading-Desk bei Siroop


Die besten Daten sind die eigenen, validiert und am wichtigsten, man hat sie selbst unter Kontrolle. Siroop sammelt viele Daten über ihre eigene Performance und wertet diese sehr genau aus. So können sie sehen, wie welche Werbung wirkt. Teil ihrer Strategie ist es, die erhobenen eigenen Daten nicht herauszugeben. Es gibt Firmen die Trading-Desk für Unternehmen betreiben. 

Wie macht man Trading-Desk?


Chris hat dazu folgende Punkte genannt:
  • Kontrolle über die Daten
  • Motivierte Mitarbeitende und auch Personen, die noch Lernbedarf haben.
  • Schnelle Reaktion

Bis bald, 
Eure Digital Butterflies


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Influencer Marketing

Guten Tag Butterflies


Sophie Känzig ist Social Media Managerin bei Siroop. Wie auch viele andere Unternehmer kooperieren sie mit Bloggern, sogenannten Influencer.

Abbildung: Sophie Känzig;  source: https://ch.linkedin.com/in/sophie-känzig-4589326b

Zuerst einmal: Was ist ein Influencer?


Gemäss Sophie ist es eine Socialmedia-Berühmtheit, die über viel Ansehen und ein grosses Netzwerk verfügt.


Wer kann das sein?


Bei der Auswahl eines Influencer stellt sie sich zuerst die Frage, wofür steht Siroop. Welches ist die Message, die der potentielle Influencer verbreiten soll. Diese Kooperationen müssen glaubwürdig sein, damit die Follower sich für das Unternehmen interessieren. Die Verantwortlichen von Siroop versetzen sich dazu in die Rolle der Follower. Wenn sie für Sportartikel Promotion machen, muss die oder der Influencer auch selber Sport betreiben. Follower können das Interesse verlieren, wenn der oder die Blogger/in zu viel Werbung auf ihrer/seiner Seite macht.


Die 3 R-Fragen zu potentiellen Influencern:


  • Reach: Die Reichweite - Blogger mit Followern im Ausland sind eher nicht geeignet. 
  • Relevanz: Wollen es die Leute sehen?
  • Resonanz: Zuspruch von den Followern.

Abbildung: Influencer;  source: http://42works.net/internet-marketing/influencer-marketing/


Qualität vor Quantität


Gemäss Sophie ist weniger mehr. Micro-Influencer sind Mini-Stars mit Maxi-Wirkung. Sie haben nicht sehr viele Follower, aber dafür sehr treue und aktive. Wenn die Blogger etwas posten, reagieren ihre Follower darauf, was als hohes Engagement bezeichnet wird.


Was ist ein Micro-Influencer?


  • Bedient einen Nischenmarkt
  • Hohes Engagement (%-Satz von Leuten die kommentieren und liken)


Nives Arrigoni


Sie ist eine geeignete Influencerin für Siroop. Wieso gerade sie?


Die Journalismus-Studentin aus Zürich ist bekannt für ihre wechselnden Haarfarben. Sie bloggt und arbeitete bei Radio Energy Zürich. Ihre Follower leben in der Schweiz, was betreffend Reach für Siroop relevant ist. Ihr Erscheinungsbild ist sehr auffällig; mal ehrlich, wie viele Frauen kennen wir, die pinkige Haare haben? Sie geht nicht unter in der Masse. Auf Instagram hat sie 11,1k Abonnenten.

Abbildung: Nives Arrigoni;  source: http://www.nives-arrigoni.ch/portfolio/fotos/

Was bietet ein Influencer wie Neves Arrigoni?


  • Die Reichweite
  • Wiedererkennung (Bsp. rosa Haare)
  • Authentisch
  • Loyale Follower


Warum sind Influencer relevant?


Für Unternehmen wie Siroop ist der Traffic wichtig. Nur wenn die Leute Siroop kennen,  dann werden sie auch kaufen. Im Idealfall resultiert daraus ein finanzieller Vorteil, aber in erster Linie steht die Aufmerksamkeit im Zentrum. Was der Influencer zeigt, dass muss gut sein. Die Follower haben weniger Angst Produkte auszuprobieren, wenn der Blogger die Produkte für gut befindet. Kennt Ihr das, wenn Ihr gar nichts benötigt, aber ein Blogger inspiriert Euch und ruft ein Bedürfnis nach einem Produkt hervor? Für Siroop ist in so einem Fall das Ziel erreicht. Influencer arbeiten natürlich nicht gratis, aber sie bieten ihren Followern etwas und generieren so Präszenz.


Ups something went wrong!


Das Sophie und ihr Team sich Zeit für die Auswahl der geeigneten Influencer nehmen, ist zentral für den Erfolg der Kooperation. Nicht immer sind diese Kooperationen Image fördernd. Sophie hat uns dazu ein Beispiel zu einer schief gelaufenen Zusammenarbeit erzählt. Ein Onlineshop hat einem Hacker das neue iPhone gegeben und dieser hat in seinem Blog über die neusten Hacks geschrieben. Apple verlangte vom Shop die Kooperation umgehend zu beenden, ansonsten würden sie ihre Produkte aus dem Angebot des Shops entfernen.

Hier noch ein prominentes Beispiele für eine misslungenen Kooperation...


Der Mann von Kourtney Kardashian, Scott Diskick sollte Werbung für einen Protein-Shake machen. Er hat die Instruktionen, die er von der Firma per Mail erhalten hat 1:1 in sein Instagram-Profil kopiert. Well done ;)

Abbildung: Scott;  source: https://au.be.yahoo.com/entertainment/celebrity/a/31655125/scott-disick-has-epic-social-media-fail/#page1

Bis bald, 
Eure Digital Butterflies



Sonntag, 4. Dezember 2016

Siroop

Guten Tag Butterflies


Abbildung: Hansueli Loosli; sourcehttp://www.bilanz.ch/who-is-who/handel?rid=37 


Yeah Shoppen und das ganz bequem von Zuhause aus!


Am letzten Freitag herrschte ein Ausnahmezustand, denn der Black Friday ist endlich in der Schweiz angekommen. An diesem besonderen Tag hatten wir ein Gastreferat von Chris und Sophie in Verbindung mit der Plattform Siroop. Wie bei der Swisscom, herrscht auch bei Siroop die Du-Kultur, daher konnten wir beide beim Vornamen ansprechen. Sophie ist Social Media Managerin und Chris ist Chief Marketing Officer.
Coop und Swisscom haben sich für den Online-Marktplatz Siroop zusammengeschlossen. Coop und Swisscom haben den selben Verwaltungsratspräsident, Hansueli Loosli. Dieser war vermutlich auch der Initiand für diese Kooperation.

Was ist Siroop?


Siroop ist eine Onlieplattform mit lokalen, nationalen und internationalen Produkten. Gemäss Siroop steht der Konsument dabei im Mittelpunkt.


Chris hat und die Entwicklung eines Unternehmens mit Bildern erklärt. Vom Fahrrad zum Auto. Siroop ging sehr früh auf den Markt. Chris hat es mit seinen Worten wie folgt erklärt, es war als würde ein Skateboard gegen ein Auto antreten.

Wieso ist Siroop so früh an den Markt gegangen?


Obwohl Siroop sehr prominente Mütterkonzerne hat, wollte sie anders sein und das Risiko eingehen. Hinter dem Marktplatz steht mehr, die ganze Abrechnung, Beziehungen und Logistikprozesse zu den Händlern. Wenn man die Zahlen Rückblickend betrachtet, war es die richtige entscheidung als Skateboard a online zu gehen. Heute sind fast 2'000 Händler auf der Plattform. Diese Zahl zu erreichen, war erst nach 6 Jahren geplant. Nun beschäftigt sich das Unternehmen mit Fragen, welche erst in Zukunft erwartet wurden.
An Tagen wie dem Black Friday, zittern die Mitarbeitenden. Es stellte sich die Frage, ob die Plattform die enorme Anfrage abwickeln kann, oder ob der Server down geht. Vor dem Black Friday wurden extra Tests gemacht, um die Belastbarkeit der Server zu testen. Ausser kurzen Unterrechungen konnte die Seite den grossen Traffic gut bewältigen.

Abbildung: Black Friday; source:http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/schwarzer-freitag-rabattschlacht-bei-coop/story/20486364


Konsumentenumfrage


Die Meinungen der Konsumenten ist Siroop sehr wichtig. Sie fragen, ob diese die Plattform den Freunden oder Bekannten weiterempfehlen würden. Die Antwortskala liegt zwischen 0 und 10, wobei 10 das Beste ist. Durch die Live-Ergebnisse der Befragungen können sie sehen wo sie aktuell stehen. Fast 60% der Befragten würden Siroop weitempgehlen. Das ist motivierend für das junge Team.
Natürlich sind nicht alle so positiv gestimmt. Kritische Stimmen sagen, dass die Filter schlecht sind. Die Seite sei zu bunt und unübersichtlich. Siroop ist bemüht, der Kritik in naher Zukunft entgegenzutreten.


Wieso sollen wir uns als Konsumenten für Siroop entscheiden?


Die interne Firmenphilosophie von Siroop ist, jede Extrameile für den Kunden zu bewältigen. Dies kann am Beispiel einer Mutter aufgeführt werden, welche für den Geburtstag ihrer Tochter ein Eos-Lipbalsam bestellt hat. Der Lieferant war ausgeschossen und musste die Bestellung stornieren. Das Complainmanagement Team hat sich um diesen Fall gekümment und den Balsam in einer Parfümerei besorgt. Ausserdem biete Siroop für den Kunden eine sichere Zahlungsabwicklung an. Wenn wir von unbekannten Händlern bestellen, überlegen wir uns immer zweimal, ob wir das Produkt wirklich bestellen wollen.


Wo steht Siroop jetzt?


Wei über 400'000 Produkte sind geplant. Gemäss Businessplan waren zu diesem Zeitpunkt 200'000 Händler geplant. Diese Ziel hat Siroop bereits zu beginn des Jahres erreicht.


Wir danken Siroop für den spannenden Beitag und hoffen, dass am Black Friday alle Kreditkarten geglüht haben.


Bis bald,
Eure Digital Butterflies